Bargeld verliert an Bedeutung!

Eine Umfrage der Bitkom zeigt, dass jeder dritte Bürger in Deutschland ab 14 Jahren im Geschäft bevorzugt mit Karte oder dem Smartphone zahlt. Dabei werden vor allem bei der Sicherheit und der Bequemlichkeit die Vorzüge im bargeldlosen Bezahlen identifiziert. Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen noch weit hinter den Nachbarn aus Großbritannien, Frankreich oder den nordischen Ländern. Den Ergebnissen der Bitkom zufolge zahlen 62 Prozent der Deutschen beim Einkauf im Laden lieber mit Münzen und Scheinen. Ein Großteil der Barzahler gab an, so die eigenen Finanzen besser kontrollieren zu können oder dass Händler keine andere Zahlungsart zuließen. Ist dies ein Potenzial für Zusatzdienste zur Überprüfung der eigenen Finanzdaten? Ähnliche Entwicklungen finden sich im elektronischen Rechnungsaustausch, auch hier wird der Ruf nach Zusatzdiensten immer lauter – auf Basis des gemeinsamen Standards ZUGFeRD sollten innovative Lösungen hier bald das Licht erblicken!

Heterogenes und intransparentes Kundenverhalten – wohin führt die Fahrt im Automobilmarkt?

Das dem Automobilmarkt ein erheblicher Wandel bevorsteht ist nichts Neues, dennoch fehlen den Marktteilnehmern die richtigen Strategien den monetären Erfolg an den einzelnen Kundenkontaktpunkten zu maximieren.  Auf der anderen Seite werden eine nachlassende Nachfrage in nahezu allen Segmenten und eine immense numerische Reduktion der potenziellen Zielgruppe erwartet (2020 ca. 1,5 Millionen weniger Autokäufer als 2010). Zudem wird eine Verschiebung des Verkaufskanales in den Online-Bereich gerechnet, wobei hier mit einer kompletten Marktdurchdringung nicht gerechnet werden kann. Der Point-of-Sale wird weiterhin der entscheidende Kontaktpunkt im Kaufprozess bleiben und hier müssen die Hersteller dementsprechend den strategischen Hebel ansetzen.

Dies impliziert in erster Linie eine substantielle Strategie, welche die Abverkäufe steigert und eine  nachhaltige Überführung der Kunden in den Aftersales-Markt sicherstellt. Die Gründe liegen auf der Hand: 4 von 5 Kundenkontakte finden nach dem Kauf statt, die Renditen im Aftersales sind um ein Vielfaches höher und das monetäre Potenzial wächst pro Jahr kontinuierlich weiter an.

Lösungskonzepte im Kundenkontaktmanagement sind wie Eingangs beschrieben rar gesät. Den Herstellern fehlt der Ansatz für eine umfassende Strategie: Die Selektion der Kundenkontaktpunkte, die Segmentierung der Kundengruppen und die Überführung in die jeweiligen Buying-Cycle. Es bleibt daher interessant zu beobachten, wie sich die Hersteller kurz- und mittelfristig positionieren und ob sich Ansatzpunkte für externe Dienstleister nachhaltig etablieren werden.

Sind die EZB-„Strafzinsen“ wirkungslos?

Seit dem 11. Juni 2014 müssen Banken sogenannte „Strafzinsen“ für ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen. Die EZB will damit den Banken Anreize geben, mehr Kredite auszugeben. Doch kann so wirklich das Problem der „Kreditklemme“ gelöst werden?

Eine Theorie ist, dass die mangelnde Kreditausgabe an der fehlenden Nachfrage liegt. Der private Sektor habe bereits genug Schulden und möchte sich nicht noch weiter verschulden – fragt daher auch keine Kredite nach. Dann hilft auch ein noch so geringes Zinsniveau nicht weiter, so die These, die auch in einem Artikel auf Spiegel Online vertreten wird.

Die Theorie ist zumindest interessant und es auf jeden Fall wert, einmal über sie nachzudenken.

GS1 Praxistag Elektronische Rechnung

Am 12.06.2014 hat zum 15. Mal der GS1 Praxistag Elektronische Rechnung  stattgefunden. In vielen interessanten Vorträgen wurde die elektronische Rechnung einem Publikum näher gebracht, das Unternehmen verschiedener Größen und Branchen umfasste. Ein Kernthema der Vorträge und Diskussionen war der Standard ZUGFeRD, das mit der Version 1.0 am 25.6.2014 veröffentlicht wird. Das Format ZUGFeRD-Format lässt hoffen, dass sich die elektronische Rechnung in Deutschland etabliert. Wie die Veranstaltung zeigt, ist das Interesse an einem einheitlichen Format groß.

Der Weg zur E-Rechnung – wie mache ich es richtig?

Die EU-Kommission treibt die Einführung von elektronischen Rechnungen europaweit voran – bis zum Jahr 2020 soll die elektronische Rechnung die vorherrschende Fakturierungsmethode in Europa werden.

In unseren Workshops informieren wir sie über die Möglichkeiten und Potenziale sowie die Anforderungen zur Einführung der elektronischen Rechnung. Die Workshops finden an verschiedenen Terminen unter anderem in Frankfurt, Berlin und München statt. Gerne richten wir auch einen Workshop speziell auf Ihre Bedürfnisse aus. Weitere Informationen und Termine erhalten Sie in unserem Flyer.

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