Das Leben ist ein Ponyhof? Google testet Rechnungszahlung direkt aus dem Posteingang heraus.

Der Trend zur elektronischen Rechnung setzt sich auch für Privathaushalte weiter fort. So werden immer mehr Rechnungen direkt als E-Mail versendet. Was nach wie vor bleibt, ist jedoch die manuelle Begleichung der Rechnung. Die Rechnungsdaten müssen ins Onlinebanking kopiert oder abgetippt werden, ein direkter Import ist nur selten möglich.

Für die Lösung dieses Problems testet Google gerade das Angebot „Pony Express„. Die neue Funktion soll Rechnungsdaten direkt in ein Popup importieren, in dem dann mit einem Klick die Zahlung der Rechnung bestätigt und ausgeführt werden kann. Voraussetzung für die Nutzung sind ein GMail-Konto sowie eine Registrierung und persönliche Identifikation.

Ob und wann der „Pony Express“ eingeführt wird, ist derzeit noch offen. Jedoch ist alleine die Entwicklung durch Google ein weiteres Zeichen für die zunehmende Elektronifizierung von Rechnungen.

Von Freund zu Freund: Zahlen per Facebook Messenger?!

Letzte Woche stellte Facebook ein völlig neues Konzept zur Zahlung vor. Ziel ist es, dass per Messenger Privatpersonen so einfach Geld wie Nachrichten verschicken und erhalten können. Der kostenlose Dienst soll zuerst während der nächsten Zeit in den USA ausgerollt werden, doch auch Europa sei in Planung. Um eine Zahlung zu tätigen oder zu erhalten, muss einzig und allein eine gültige Visa- oder Mastercard im Facebook Account hinterlegt werden.

Schreiben zwei Freunde beispielsweise im Chat darüber, einen Kinofilm zu besuchen, so kann durch das hinterlegte $-Zeichen sofort der Preis des Kinotickets an denjenigen überwiesen werden, der die Tickets kaufen wird.

Facebook hatte hierzu bereits im letzten Jahr eine Banklizenz in Irland erworben.

E-Rechnung und die Öffentliche Verwaltung… aber Unternehmen müssen auch E-Rechnungen liefern!

Der elektronische Rechnungsaustausch hat viele Vorteile. Unsere gemeinsame Studie mit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die das BMI in Auftrag gegeben hatte, zeigt Potenziale von bis zu 120 Millionen Euro für die öffentliche Verwaltung. Auf der CeBIT hat die Leiterin des Referats, Fr. Mayer, auf das Henne-Ei-Problem beim elektronischen Rechnungsaustausch hingewiesen. Neben der technischen Umsetzung in den Verwaltungen machte Gabriele Mayer, Leiterin des Referats Finanzmanagement beim Bundesverwaltungsamt (BVA) und dort zuständig für das Thema E-Rechnung, auf ein anderes Problem aufmerksam: “Die Verwaltung ist darauf angewiesen, dass die Unternehmen auch E-Rechnungen liefern.“ (Quelle: Behördenspiegel) – Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg!

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M-Payment, ApplePay – und doch wieder Bargeld!? Status B2C und Ausblick B2B!

In Deutschland wird trotz aller technischen Neuerungen weiterhin am liebsten bar gezahlt. 79 Prozent aller Geschäfte werden mit Schein und Münze beglichen. Dies ist der selbe Anteil wie 2011. Trotzdem erwartet die Bundesbank eine langsame aber kontinuierliche Substitution von Bargeld. Der Studie zufolge führt jeder im Schnitt, genau wie 2011, 103 Euro in bar mit sich in seiner Geldbörse. Zugleich besitzen laut Studie mittlerweile etwa 97 Prozent der Befragten mindestens eine Girocard. Das sind drei Prozentpunkte mehr als noch 2011. Kreditkarten sind dagegen nach wie vor weniger verbreitet. Nur 32 Prozent der Befragten gaben der Studie zufolge an, mindestens eine Kreditkarte zu besitzen. Wie haben neue Zahlungsverkehrslösungen einen Einfluss oder was sind die Erfolgsfaktoren? Wir erleben gerade im Business-to-Business einen Ruf nach value added Services. Hier soll vor allem die Zahlung mit dem Rechnungsbeleg gekoppelt werden. So kann die Transparenz in den Prozessen gesteigert werden. Für drei Konzerne haben wir solche Lösungen bereits umgesetzt! Sprechen Sie uns an! Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung!

Deutsche Wirtschaft auf den digitalen Wandel vorbereitet?

Die Aussagen mehren sich, die so erfolgsverwöhnte deutsche Wirtschaft sei auf den digitalen Wandel noch nicht ausreichend vorbereitet. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland hat bislang keine Strategie für die Bewältigung des digitalen Wandels. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 505 Geschäftsführern und Vorständen von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des BITKOM.

Unternehmen brauchen eine Strategie für die digitale Transformation. In dieses Horn bläst auch Prof. Müller in seiner Spiegel Kolumne. Unsere Wirtschaft ist zu selbstzufrieden. Die Digitalisierung ist dabei, unser Leben umzuwälzen. Die Zukunft wird einiges wandeln. Wie die Wirtschaft funktioniert, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen, wie wir zusammenleben, wie wir denken, lernen und fühlen – all das ist einem epochalen Wandel unterworfen.

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