Kredit von Kunde zu Kunde: Erste Schweizer Bank führt «Crowdlending» ein!

Ist das ein neuer Weg aus dem Zinstief für Geldanleger? Wer Geld braucht, platziert sein Projekt auf der Internetseite der Basellandische Kantonalbank. Er muss nur angeben, wie viel er braucht und was er bereit ist an Zinsen zu zahlen. Was dann folgt ist eine Versteigerung um den Zins. Nach Ablauf eines Monats werden die Geldgeber mit den tiefsten Zinsofferten berücksichtigt. Als Kreditnehmer sind nur Firmen zugelassen. Als Kreditgeber können Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz teilnehmen. Es gibt eine Kredit-Obergrenze von 100 000 Franken. Maximal 20 Geldgeber finanzieren gemeinsam ein Projekt.

Die Bank tritt nur als Mittler auf und haftet auch entsprechend für nichts. Viel mehr wird die eigene Kundenbasis gestärkt und das Zusammenspiel zwischen den Kunden. So kann in der Schweiz in Zukunft der Bäcker dem Metzger aus dem eigenen Dorf Geld leihen – vermutlich profitieren beide, der eine bekommt einen höheren Satz als beim Tagesgeld und der andere einen niedrigeren als beim Kredit – und die Brötchen gibt es auch weiterhin mit der Fleischwurst im Dorf – so gewinnen alle!

Deutsche Online-Bezahlsysteme verbesserungsbedürftig

Online-Shops erfreuen sich schon seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Besonders gefragt ist mittlerweile das Einkaufen über Smartphones oder Tablets. Verglichen mit 2014 erwarten Experten in diesem Jahr ein deutliches Plus von mehr als 100 %. Bereits jeder vierte Euro würde damit über mobile Endgeräte verdient. Doch leider entgeht vielen Onlineanbietern ein lukratives Geschäft, was vor allem auf den Mangel an Zahlungsmöglichkeiten zurückzuführen ist.

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