Besser früher als später – auch die Niederlande verpflichtet Lieferanten des Bundes

Der Kreis der EU Länder, die eine Umsetzung der EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen konkret forcieren, weitet sich aus. Die niederländische Regierung  kündigte im April an, dass gegen Ende 2016 neue Verträge der öffentlichen Hand ihre Lieferanten zum Versand elektronischer Rechnungen verpflichten werden.

Bis sich die EU auf einen Standard geeinigt hat, wird sich die niederländische Regierung auf zwei UBL Syntaxen konzentrieren: UBL-OHNL, eine speziell für niederländische Behörden entwickelte Abwandlung des UBL Standards und UBL-SI (SimplerInvoicing). Ziel der Regierung ist es, bis spätestens 2020 alle öffentliche Behörden so aufzurüsten, dass diese fähig sind, sowohl den neuen EU-UBL-Standard, als auch andere EU Syntaxen verarbeiten zu können. Weiterlesen…

Rückblick CeBIT März 2016: E-Rechnung und E-Akte im Fokus

Auf der weltweit größten IT-Messe, der CeBIT, kamen auch in diesem Jahr wieder rund 3.300 Aussteller aus über 70 Ländern zum Thema Digitalisierung zusammen.

In den Hallen 5-7 war das Thema E-Akte und E-Rechnung – in diesem Zusammenhang aktuell vor allem der deutsche Standard ZUGFeRD – großgeschrieben. Die EU-Richtlinie verpflichtet öffentliche Verwaltungen ab 2018 zunächst auf Bundesebene dazu, Rechnungen in bestimmten elektronischen Formaten akzeptieren zu können. Für viele stellt sich nun die Frage, ob ZUGFeRD dann weiterhin genutzt werden kann. Weiterlesen…

PDF-Rechnung vs. E-Rechnung

Laut EU-Richtlinie sollte eine Rechnung erst als elektronisch definiert werden, soweit sie strukturierte Daten enthält, damit sie automatisiert verarbeitet werden kann. Viele definieren eine einfache PDF Rechnung jedoch bereits als elektronische Rechnung, was laut §14 UStG nicht falsch ist: „eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird“.

In vielen europäischen Ländern wurden Lieferanten der öffentlichen Verwaltung (ÖV) bereits zum Versand strukturierter elektronischer Rechnungen verpflichtet. Welche Rechnungsformate werden dort akzeptiert?

Umsetzungsfristen und Standards ausgewählter europäischer Länder

Umsetzungsfristen und Standards ausgewählter europäischer Länder

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Sind die Deutschen bereit für Mobile Payment?

In den letzten 2 Jahren haben rund 14 FinTechs Mobile Payment Lösungen auf den deutschen Markt gebracht. Unter ihnen „Sumup“, „Payleven“ oder „Kesh“. In einem Artikel der Welt wird berichtet, dass laut PayPal-Chef David Marcus westliche Großstädter in 4 Jahren ohne Bargeld und Bankkarten auskommen würden. Auch André Bajorat (Mitbegründer des Zahlsystems Giropay und Leiter des Startups Figo) geht davon aus, dass die Bankkarte auf lange Sicht durch das Smartphone ersetzt wird (Wirtschaftswoche vom 19.01.2015: „App and die Kasse!“). Weiterlesen…

Vermehrte Nutzung der e-Rechnung

Laut BITCOM werden elektronische Rechnungen vor allem in Wirtschaft und Verwaltung immer häufiger verwendet. Allein das neue ZUGFeRD-Format 1.0 wurde bereits 1500 Mal heruntergeladen – bislang hauptsächlich von Softwareherstellern, Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Dass in der Einführung der elektronischen Rechnung ein großes Effizienzpotential liegt, steht mittlerweile außer Frage. Rund 70-80% der Kosten können dadurch gegenüber manueller Rechnungsbearbeitung eingespart werden. Noch beträgt der Anteil der elektronischen Rechnungen in Deutschland unter 10%. Allerdings kann man davon ausgehen, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Vergleichsweise wurden laut einer Studie von Billentis bereits im letzten Jahr in Brasilien, Chile und Mexiko sowie in den skandinavischen Ländern mehr als 40% der Rechnungen elektronisch versendet.

ZUGFeRD sucht weiterhin nach einer Lösung für standardisierte Formate für die E-Rechnung

In Deutschland werden jährlich ca. 23 Milliarden Rechnungen versandt. Durch die e-Rechnung bietet sich ein enormes Einsparpotential durch zum einen den Wegfall von Papier-, Druck- und Versandkosten und zum anderen erhöht sich vor allem die Verarbeitungseffizienz, was Zeit und somit Kosten einspart. In seinem Artikel berichtet Dr. Klaus Manhart, dass das E-Invoicing-Beratungshaus Billentis ein Einsparpotential von 11,60€ pro Rechnung berechnet hat. Mit monatlich 100-2.000 Rechnungen ergäbe sich somit eine mögliche Kostenreduktion von bis zu 23.200€ im Monat. Weiterlesen…