Autohandel im Wandel – Digitalisierung und Mobilitätskonzepte gefragt

Dass der Automobilhandel in den kommenden Jahren einem Wandel unterliegen wird, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Doch worauf sollte man sich konzentrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Kundengeschmack auch in Zukunft zu treffen? Der stationäre Vertrieb muss sich vor allem der wachsenden Konkurrenz durch Internet- und Direktanbieter stellen. Zudem steht die Mobilität im Vordergrund – der Fahrzeugerwerb tritt für viele mehr und mehr in den Hintergrund. Möglichst günstig von A nach B kommen lautet die Devise.

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Bezahlen mit dem iPhone könnte bereits ab Herbst möglich sein.

Nachdem das mobile Bezahlen per Smartphone in Deutschland bisher nur sehr schleppend angenommen wurde, könnte nun Bewegung in den Markt kommen. Der Nachrichtenseite „The Information“ zu Folge gibt es Hinweise, dass Apple bereits in diesem Herbst das mobile Bezahlen mit dem iPhone ermöglichen wird. Im Hinblick auf die 800 Millionen Apple Kunden die ihre Kontodaten bereits bei iTunes hinterlegt haben, könnte das dem Markt für Bezahldienste mit dem Smartphone zum Durchbruch verhelfen.

Heterogenes und intransparentes Kundenverhalten – wohin führt die Fahrt im Automobilmarkt?

Das dem Automobilmarkt ein erheblicher Wandel bevorsteht ist nichts Neues, dennoch fehlen den Marktteilnehmern die richtigen Strategien den monetären Erfolg an den einzelnen Kundenkontaktpunkten zu maximieren.  Auf der anderen Seite werden eine nachlassende Nachfrage in nahezu allen Segmenten und eine immense numerische Reduktion der potenziellen Zielgruppe erwartet (2020 ca. 1,5 Millionen weniger Autokäufer als 2010). Zudem wird eine Verschiebung des Verkaufskanales in den Online-Bereich gerechnet, wobei hier mit einer kompletten Marktdurchdringung nicht gerechnet werden kann. Der Point-of-Sale wird weiterhin der entscheidende Kontaktpunkt im Kaufprozess bleiben und hier müssen die Hersteller dementsprechend den strategischen Hebel ansetzen.

Dies impliziert in erster Linie eine substantielle Strategie, welche die Abverkäufe steigert und eine  nachhaltige Überführung der Kunden in den Aftersales-Markt sicherstellt. Die Gründe liegen auf der Hand: 4 von 5 Kundenkontakte finden nach dem Kauf statt, die Renditen im Aftersales sind um ein Vielfaches höher und das monetäre Potenzial wächst pro Jahr kontinuierlich weiter an.

Lösungskonzepte im Kundenkontaktmanagement sind wie Eingangs beschrieben rar gesät. Den Herstellern fehlt der Ansatz für eine umfassende Strategie: Die Selektion der Kundenkontaktpunkte, die Segmentierung der Kundengruppen und die Überführung in die jeweiligen Buying-Cycle. Es bleibt daher interessant zu beobachten, wie sich die Hersteller kurz- und mittelfristig positionieren und ob sich Ansatzpunkte für externe Dienstleister nachhaltig etablieren werden.

Anspruch versus Wirklichkeit – Elektroautos kommen nicht in Fahrt

Eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020, dies ist der ambitionierte Plan der Bundesregierung! Stand heute gibt es auf deutschen Straßen aber noch mehr Trabis als Elektroautos, eine vollkommende Marktdurchdringung ist nach aktuellen Einschätzungen schwer zu realisieren. Der Stolperstein liegt in der Reichweite – nur wenige sehen das Elektroauto als Alternative im urbanen Verkehr, da Kurzstrecken wesentlich effizienter und kostengünstiger zurück gelegt werden können.

Nutzer wollen eben auch in der Lage sein, mit einem Auto die Stadtgrenzen zu verlassen. Daher arbeiten Unternehmen mit Hochdruck an neuen Batteriekonzepten, mit denen nach Möglichkeit auch Urlaubsfahrten in Zukunft möglich sind – vielleicht bis 2020!

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Das Automobil der Zukunft bleibt nicht im Offline-Modus – dafür einige Hersteller?

In der Autowelt wird gerne von grundlegenden Trends und Revolutionen gesprochen – futuristische Designs, kreative Ausstattungspakete und innovative Sicherheitskonzepte wurden von den Herstellern immer weiterentwickelt, um neue Benchmarks zu setzen. Das ist Vergangenheit – heute verlagert sich der Fokus auf mehrwertschaffende IT-Dienstleistungen und die Vernetzung des Kernproduktes mit der digitalen Welt. Das Statussymbol Auto wird sich zu einer rollenden App-Plattform wandeln, die völlig neue Lösungswege und eine Veränderungsbereitschaft seitens der Hersteller verlangt.  Weiterlesen…

Ist der Konsument bereit für vernetzte Mobilitätskonzepte?

Das Automobil der Zukunft wird ein Alleskönner mit eigenem Gehirn, dem der Fahrer nur noch die Verantwortung übertragen muss. Doch ist der Mensch überhaupt bereit dafür, diesen Wandel mitzutragen und  als Beifahrer in seinem eigenen Auto mitzufahren? Die Hersteller forcieren auf der einen Seite eine ständige Weiterentwicklung digitaler Mobilitätskonzepte und der Nutzer wird immer mehr zum gläsernen Konsumenten. Der Artikel Vernetzt und Klug, fasst diese Entwicklung zusammen und hinterfragt kritisch, ob digitale Mobilitätskonzepte einen subjektiven Mehrwert für die Fahrer bieten.

Etablierte und neue Markteilnehmer stehen vor einer ungewissen Zukunft und müssen wichtige strategische Entscheidungen hinsichtlich digitaler Fahrkonzepte treffen. Bonpago hat dazu ein Framework entwickelt, der bei diesen strategischen Fragestellungen optimal unterstützt.

Beitragsbild E-Mobility

Wo bleibt das „E“ in E-Mobility?

Mit kaum einer anderen Technologie werden mehr Hoffnungen bei der globalen Reduktion von Treibhausgasen verbunden als mit der Elektromobilität. Dementsprechend ambitioniert sind die politischen Zielsetzungen und Förderaktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Blick auf die äußerst ernüchternden Absatzzahlen von Elektrofahrzeugen enttarnt das Ziel der deutschen Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, als reines Wunschdenken. Wie kann man diese Diskrepanz erklären und wie kann die Elektromobilität doch noch eine Erfolgsgeschichte werden? Um diese Fragen zu klären, hat Bonpago eine ausführliche Studie durchgeführt. Weiterlesen…

Automobilbranche im Wandel

Quo vadis Elektromobilität?

Bonpago veröffentlicht Studie über die Entwicklung der Elektromobilität

2020 sollen, so lautet eines der Ziele der Bundesregierung, eine Million Elektrofahrzeuge über Deutschlands Straßen rollen – ein ambitioniertes Ziel bei derzeit rund 6.000 zugelassenen Elektroautos. Anlässlich der IAA 2013 hat sich die Bonpago GmbH, das führende Beratungshaus für Financial Supply Chain Management (FSCM) in Deutschland, dieser Thematik angenommen und eine Studie („digital insight“) zur weiteren Entwicklung der Elektromobilität herausgegeben. Weiterlesen…