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Mobiles Bezahlen wird immer beliebter

Mobile Payment, speziell Bezahlen via Smartphone, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Doch das soll sich laut einer Studie von Visa Europe in den nächsten fünf Jahren ändern. Insbesondere deutsche Bankkunden sind gegenüber dieser innovativen Form des Bezahlens aufgeschlossen.

So wollen vier von zehn Deutschen im Jahr 2020 mindestens einmal pro Woche mit einem Smartphone, Tablet oder Laptop bezahlen. Aktuell ist die Zahl derer, die jeden Tag mobil bezahlen, mit 6% zwar noch gering. In fünf Jahren sollen es aber bereits 12% sein, die ihr Smartphone täglich zum Bezahlen einsetzen. Zudem werden die wöchentlichen Ausgaben in naher Zukunft ansteigen. Deutsche Konsumenten erwarten, dass sie in fünf Jahren wöchentlich 33 Euro über mobile Endgeräte ausgeben – immerhin 65% mehr als heute. Vor allem beim Essengehen oder bei täglichen Einkäufen in Geschäften ist kontaktloses Bezahlen beliebt.

Das Gesamtvolumen des mobilen Bezahlmarktes in Deutschland wird im Jahr 2020 auf über 1,7 Milliarden Euro pro Woche geschätzt. Dies hört sich im ersten Augenblick viel an, ist gemessen am Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel mit weniger als 0,5% allerdings vergleichsweise gering.

Banken und Sparkassen dürften sich darüber freuen, dass sie beim Mobile-Banking aus Kundensicht einen deutlichen Vertrauensvorschuss gegenüber anderen Anbietern genießen. Stolze 42% der Deutschen würden am liebsten auf eine App ihrer Hausbank zurückgreifen. Man darf gespannt sein, ob und wer sich in Sachen Mobile Payment einen Namen macht. Oder ob am Ende Firmen wie Google oder Apple mal wieder das Rennen machen. Derzeit laufen in Deutschland erste Experimente und Pilotprojekte. Der Erfolg wird dabei wesentlich von der Zahl der Akzeptanzstellen abhängen. Denn nur wenn der Kunde bei vielen Anbietern auf diese Bezahlform zurückgreifen kann, wird er sie auch nutzen wollen. Dass mobiles digitales Bezahlen zudem einfach und bequem anzuwenden sein muss, versteht sich von selbst.

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