Wandel des Corporate Banking durch FinTechs

Im Privatkundengeschäft haben sich FinTechs in den letzten zwei Jahren etabliert. Paypal als Zahlungsmethode im Internet ist quasi ein Standard neben der Kreditkarte, der nahezu überall angeboten wird. Im Fernsehen ist die Werbung von Auxmoney, Smava oder der Fidor Bank präsent wie für Check24 oder autoscout24. In der Presse wird dazu viel über FinTechs geschrieben, die ihre Produkte auf den Endnutzer auslegen. Dagegen hört man über FinTechs im Firmenkundenumfeld verhältnismäßig wenig.

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Die Financial Supply Chain als essenzieller Bestandteil von Corporate-Banking-Strategien

In die Geschäftsfelder der Banken treten immer mehr bankfremde Wettbewerber ein. Hiervon ist auch das Corporate Banking betroffen, das seit der Finanzkrise als verlässliche Einnahmequelle galt.

Durch Forderungsbörsen oder Intermediäre, die verstärkt auf den Markt treten, ergeben sich neue Möglichkeiten für die kurz- und mittelfristige Liquiditätsbeschaffung. Im Zahlungsverkehr treten Anbieter wie PayPal direkt zwischen Kunden und Banken. Neben dem direkten Kundenkontakt, gehen dadurch den Banken viele Informationen verloren, die sie sonst unter andrem für Cross-Selling-Ansätze verwenden könnten. Weiterhin wickeln Onlineplattformen Transaktionen mittlerweile in Echtzeit ab und stehen auch hier in Konkurrenz zu den Kreditinstituten. Hinzu kommen diverse Anbieter, die Ihre Geschäftsmodell vom B2C auf das B2B ausweiten und so die Banken weiter in die Enge treiben.

Um diesen Herausforderungen aktiv entgegenzutreten, müssen sich Banken als strategische Partner der Unternehmen entlang der Financial Supply Chain positionieren. Besonders die Einbindung der elektronischen Rechnung bietet viele Potenziale.

Eine ausführliche Beschreibung der Herausforderungen und Lösungsansätze können Sie in unserem Digital Insight „FinTechs greifen nach den Sahnestücken im Corporate Banking – 25% des Geschäfts sind bis 2020 in Gefahr!“ nachlesen.

Strategiewechsel oder operative Anpassung? Touchpoint Management hält Einzug in Banken-Sektor!

Banken schienen über Jahrzehnte gegen die gegenwärtigen Gesetze und Trends eines typischen Verbrauchermarktes immun zu sein. Das Portfolio umfasste Produktpaletten mit hoher Standardisierung, aber einem Minimum an individuellen Lösungen, adaptive Dienstleistungsanpassungen waren oft nur marginal und Kunden wechselten so gut wie nie die Bank. Als am 15. September 2008 die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers in Folge der Finanzkrise Insolvenz beantragen musste und viele Kunden auch bei anderen Banken inkrementelle Vermögensbestandteile verloren, ging ein Ruck speziell durch den Privatkundenmarkt. Dieser Schnelldurchlauf durch die Markttransformation, skizziert rückblickend den Ausgangspunkt für einen strukturell völlig neuen Banking-Sektor – den Markt, den wir heute kennen!

Aus diesem Wandel gingen zwei erhebliche Veränderungen hervor: der multioptionale Kunde und eine enorme Überschneidung des generischen Produktangebotes über alle Geschäftsformen hinweg. Sowohl Universalbanken, Sparkassen Near- und Non-Banks als auch Direktbanken bieten heute nahezu identische Finanzdienstleistungen an. Richten diese an einen Kundentypen, der wesentlich nachhaltiger und autarker handelt und sich dementsprechend auch mit viel geringeren Wechselbarrieren innerhalb des Marktes konfrontiert sieht. Das Verhalten der Kunden im Hinblick auf Vertriebswege ist immer individueller geworden, weil die Kunden zunehmend in ihrer Kontakthäufigkeit und Kontaktpunktwahl variieren. Diese Erkenntnis war der Startpunkt ein neues Konzept in die Bankenwelt zu integrieren: das Touchpoint Management. Doch woher kommt die plötzlich aufkommende omnipotente Verwendung dieses Begriffes? Und sprechen wir hier über eine operative Ergänzung oder eine komplette strategische Ausrichtung?

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Alternative Finanzierungsformen: Nischenprodukt oder Konkurrenz für etablierte Banken?

Crowdfunding und -investing erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das Finanzierungsvolumen im ersten Halbjahr 2014 stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 60% auf 8,3 Mio. Euro (Quelle: fuer-gruender.de). Der Markt wächst stetig und ein Ende des Wachstums ist noch nicht in Sicht. Die gewonnen Marktanteile sind zwar noch überschaubar, aber der Druck steigt, den die neuen Anbieter auf das klassische Kreditgeschäft ausüben steigt.

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