Gegen Medienbrüche und wuchernde Kosten – Wie die E-Rechnung zur Sanierung von Krankenhäusern beiträgt

Die wirtschaftliche Lage der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland ist angespannt wie selten. Rund 30 % der Häuser saldierten im Jahr 2013 auf Konzernebene ein negatives Ergebnis. Fast jedes fünfte Krankenhaus befindet sich in akuter Insolvenzgefahr. Die Optimierung interner Prozessabläufe steht damit an vorderer Stelle, stellt sich jedoch aufgrund der heterogenen Systemlandschaft bei vielen Krankenhäusern als Herausforderung dar. Im Rechnungswesen lassen sich allerdings auch Potenziale identifizieren, die verhältnismäßig einfach zu heben sind. Weiterlesen…

eRechnungspflicht: Was wir von Lateinamerika lernen können!

In den letzten Jahren haben vor allem Argentinien, Brasilien, Chile und Mexiko neue Standards bzgl. der Nutzung von elektronische Rechnung gesetzt. Dabei wurde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt um die Warenwirtschaftskette mit der Monetären zu Verknüpfen. Die Aussicht auf eine bessere Kontrolle und damit einhergehende höhere Steuereinnahmen sowie geringerem Steuerbetrug war der Beweggrund die lateinamerikanischen Staaten.

Ermöglicht wurde dies unter anderem auf Grund von folgenden Ansatzpunkten:

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Das Leben ist ein Ponyhof? Google testet Rechnungszahlung direkt aus dem Posteingang heraus.

Der Trend zur elektronischen Rechnung setzt sich auch für Privathaushalte weiter fort. So werden immer mehr Rechnungen direkt als E-Mail versendet. Was nach wie vor bleibt, ist jedoch die manuelle Begleichung der Rechnung. Die Rechnungsdaten müssen ins Onlinebanking kopiert oder abgetippt werden, ein direkter Import ist nur selten möglich.

Für die Lösung dieses Problems testet Google gerade das Angebot „Pony Express„. Die neue Funktion soll Rechnungsdaten direkt in ein Popup importieren, in dem dann mit einem Klick die Zahlung der Rechnung bestätigt und ausgeführt werden kann. Voraussetzung für die Nutzung sind ein GMail-Konto sowie eine Registrierung und persönliche Identifikation.

Ob und wann der „Pony Express“ eingeführt wird, ist derzeit noch offen. Jedoch ist alleine die Entwicklung durch Google ein weiteres Zeichen für die zunehmende Elektronifizierung von Rechnungen.

Die Financial Supply Chain als essenzieller Bestandteil von Corporate-Banking-Strategien

In die Geschäftsfelder der Banken treten immer mehr bankfremde Wettbewerber ein. Hiervon ist auch das Corporate Banking betroffen, das seit der Finanzkrise als verlässliche Einnahmequelle galt.

Durch Forderungsbörsen oder Intermediäre, die verstärkt auf den Markt treten, ergeben sich neue Möglichkeiten für die kurz- und mittelfristige Liquiditätsbeschaffung. Im Zahlungsverkehr treten Anbieter wie PayPal direkt zwischen Kunden und Banken. Neben dem direkten Kundenkontakt, gehen dadurch den Banken viele Informationen verloren, die sie sonst unter andrem für Cross-Selling-Ansätze verwenden könnten. Weiterhin wickeln Onlineplattformen Transaktionen mittlerweile in Echtzeit ab und stehen auch hier in Konkurrenz zu den Kreditinstituten. Hinzu kommen diverse Anbieter, die Ihre Geschäftsmodell vom B2C auf das B2B ausweiten und so die Banken weiter in die Enge treiben.

Um diesen Herausforderungen aktiv entgegenzutreten, müssen sich Banken als strategische Partner der Unternehmen entlang der Financial Supply Chain positionieren. Besonders die Einbindung der elektronischen Rechnung bietet viele Potenziale.

Eine ausführliche Beschreibung der Herausforderungen und Lösungsansätze können Sie in unserem Digital Insight „FinTechs greifen nach den Sahnestücken im Corporate Banking – 25% des Geschäfts sind bis 2020 in Gefahr!“ nachlesen.

Schweizer Großunternehmen erhöhen den Druck auf ihre Kunden und versenden Papierrechnungen nur noch gegen Gebühr!

In der Schweiz müssen immer mehr Kunden für den reinen Erhalt von Rechnungen zahlen – sofern sie nicht auf den Empfang elektronischer Rechnungen umsteigen wollen. Dies ruft Konsumentenschützer auf den Plan und verärgert die Kunden. Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ob dies der richtige Weg ist. Schließlich spielt man mit dem Wohlwollen der Kunden, um die eigenen Prozesse zu optimieren. Dabei lassen sich die Gebühren auf Papierrechnungen (folglich der Druck zur Umstellung) auch für Lieferanten ansetzen, welche als Unternehmen und Rechnungsversender ebenso einen operativen Nutzen aus dem elektronischen Rechnungsversand ziehen können. Die kundenseitige Akzeptanz lässt sich zudem auch durch eine Gutschrift bei der Annahme elektronischer Rechnungen erhöhen.

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Der Weg zur E-Rechnung – wie mache ich es richtig?

Die EU-Kommission treibt die Einführung von elektronischen Rechnungen europaweit voran – bis zum Jahr 2020 soll die elektronische Rechnung die vorherrschende Fakturierungsmethode in Europa werden.

In unseren Workshops informieren wir sie über die Möglichkeiten und Potenziale sowie die Anforderungen zur Einführung der elektronischen Rechnung. Die Workshops finden an verschiedenen Terminen unter anderem in Frankfurt, Berlin und München statt. Gerne richten wir auch einen Workshop speziell auf Ihre Bedürfnisse aus. Weitere Informationen und Termine erhalten Sie in unserem Flyer.

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ZUGFeRD sucht weiterhin nach einer Lösung für standardisierte Formate für die E-Rechnung

In Deutschland werden jährlich ca. 23 Milliarden Rechnungen versandt. Durch die e-Rechnung bietet sich ein enormes Einsparpotential durch zum einen den Wegfall von Papier-, Druck- und Versandkosten und zum anderen erhöht sich vor allem die Verarbeitungseffizienz, was Zeit und somit Kosten einspart. In seinem Artikel berichtet Dr. Klaus Manhart, dass das E-Invoicing-Beratungshaus Billentis ein Einsparpotential von 11,60€ pro Rechnung berechnet hat. Mit monatlich 100-2.000 Rechnungen ergäbe sich somit eine mögliche Kostenreduktion von bis zu 23.200€ im Monat. Weiterlesen…

Gute Erfahrungen mit elektronischen Rechnungen in Österreich

Anlässlich der 100.000sten eingegangenen elektronischen Rechnung zieht das Österreichische Bundesministerium für Finanzen (BMF) eine erste positive Bilanz. Seit dem 1. Januar 2014 müssen alle Rechnungen über Waren oder Dienstleistungen an den Bund in elektronischer Form eingereicht werden. Mit dieser Umstellung sollen Unternehmen dazu ermutigt werden, elektronische Rechnungen auch im B2B Bereich einzusetzen und so das volle Kosteneinsparungspotential der E-Rechnungen zu realisieren. Dieses wird innerhalb Österreichs auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Der Eingang an elektronischen Rechnungen entspricht derzeit der Anzahl der zuvor eingegangenen papierbasierten Rechnungen, was für die Benutzerfreundlichkeit des Systems spricht. Bestätigt wird dies durch die sehr geringe Anzahl der aufgrund von formalen Fehlern zurückgewiesenen Rechnungen. Zusammenfassend lässt sich die Einführung der elektronischen Rechnung in der öffentlichen Verwaltung in Österreich durchaus als vollen Erfolg bezeichnen.