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Kleinvieh macht auch Mist – Lösungen für Long-Tail-Lieferanten

Im Rahmen der Einführung von E-Rechnungen ist die Anbindung der Lieferanten eine der wichtigsten Teilaufgaben, denn ohne eingelieferte elektronische Belege ist auch das beste System zur Verarbeitung von elektronischen Rechnungen sinnlos. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die Anbindung der sehr selten oder sogar einmalig und ad-hoc verwendeten Long-Tail-Lieferanten dar. Ein klassisches Beispiel ist der regionale Einzelhändler, bei welchem kurzfristig benötigte Materialien eingekauft werden.

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Das Leben ist ein Ponyhof? Google testet Rechnungszahlung direkt aus dem Posteingang heraus.

Der Trend zur elektronischen Rechnung setzt sich auch für Privathaushalte weiter fort. So werden immer mehr Rechnungen direkt als E-Mail versendet. Was nach wie vor bleibt, ist jedoch die manuelle Begleichung der Rechnung. Die Rechnungsdaten müssen ins Onlinebanking kopiert oder abgetippt werden, ein direkter Import ist nur selten möglich.

Für die Lösung dieses Problems testet Google gerade das Angebot „Pony Express„. Die neue Funktion soll Rechnungsdaten direkt in ein Popup importieren, in dem dann mit einem Klick die Zahlung der Rechnung bestätigt und ausgeführt werden kann. Voraussetzung für die Nutzung sind ein GMail-Konto sowie eine Registrierung und persönliche Identifikation.

Ob und wann der „Pony Express“ eingeführt wird, ist derzeit noch offen. Jedoch ist alleine die Entwicklung durch Google ein weiteres Zeichen für die zunehmende Elektronifizierung von Rechnungen.

E-Rechnung und die Öffentliche Verwaltung… aber Unternehmen müssen auch E-Rechnungen liefern!

Der elektronische Rechnungsaustausch hat viele Vorteile. Unsere gemeinsame Studie mit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die das BMI in Auftrag gegeben hatte, zeigt Potenziale von bis zu 120 Millionen Euro für die öffentliche Verwaltung. Auf der CeBIT hat die Leiterin des Referats, Fr. Mayer, auf das Henne-Ei-Problem beim elektronischen Rechnungsaustausch hingewiesen. Neben der technischen Umsetzung in den Verwaltungen machte Gabriele Mayer, Leiterin des Referats Finanzmanagement beim Bundesverwaltungsamt (BVA) und dort zuständig für das Thema E-Rechnung, auf ein anderes Problem aufmerksam: “Die Verwaltung ist darauf angewiesen, dass die Unternehmen auch E-Rechnungen liefern.“ (Quelle: Behördenspiegel) – Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg!

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Die Financial Supply Chain als essenzieller Bestandteil von Corporate-Banking-Strategien

In die Geschäftsfelder der Banken treten immer mehr bankfremde Wettbewerber ein. Hiervon ist auch das Corporate Banking betroffen, das seit der Finanzkrise als verlässliche Einnahmequelle galt.

Durch Forderungsbörsen oder Intermediäre, die verstärkt auf den Markt treten, ergeben sich neue Möglichkeiten für die kurz- und mittelfristige Liquiditätsbeschaffung. Im Zahlungsverkehr treten Anbieter wie PayPal direkt zwischen Kunden und Banken. Neben dem direkten Kundenkontakt, gehen dadurch den Banken viele Informationen verloren, die sie sonst unter andrem für Cross-Selling-Ansätze verwenden könnten. Weiterhin wickeln Onlineplattformen Transaktionen mittlerweile in Echtzeit ab und stehen auch hier in Konkurrenz zu den Kreditinstituten. Hinzu kommen diverse Anbieter, die Ihre Geschäftsmodell vom B2C auf das B2B ausweiten und so die Banken weiter in die Enge treiben.

Um diesen Herausforderungen aktiv entgegenzutreten, müssen sich Banken als strategische Partner der Unternehmen entlang der Financial Supply Chain positionieren. Besonders die Einbindung der elektronischen Rechnung bietet viele Potenziale.

Eine ausführliche Beschreibung der Herausforderungen und Lösungsansätze können Sie in unserem Digital Insight „FinTechs greifen nach den Sahnestücken im Corporate Banking – 25% des Geschäfts sind bis 2020 in Gefahr!“ nachlesen.

Verwaltungen nehmen bei der elektronischen Rechnung eine Vorreiterrolle ein!

Im öffentlichen Sektor zeigen sich die Herausforderungen der aktuellen Wirtschaftslage besonders stark: Sei es der demografische Wandel, eine neue Regierung oder auch die prinzipielle Knappheit an Mitteln – aktuell scheint es keinen Raum für große Change-Projekte zu geben. Doch genau eine solche Situation kann sich zum entscheidenden Treiber für die Umstellung auf elektronischen Rechnungsverkehr entwickeln, auch in der Privatwirtschaft.

Das dauerhafte Einsparpotenzial der Rechnungsbearbeitungskosten in der öffentlichen Verwaltung beziffert sich auf 60 – 80%, deutschlandweit entspricht dies etwa 6,5 Milliarden Euro jährlich. Zudem amortisieren sich die Einführungskosten eines elektronischen Rechnungsworkflows bereits nach 1,5 Jahren (Billentis, 2014). Weiterlesen…

Vermehrte Nutzung der e-Rechnung

Laut BITCOM werden elektronische Rechnungen vor allem in Wirtschaft und Verwaltung immer häufiger verwendet. Allein das neue ZUGFeRD-Format 1.0 wurde bereits 1500 Mal heruntergeladen – bislang hauptsächlich von Softwareherstellern, Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Dass in der Einführung der elektronischen Rechnung ein großes Effizienzpotential liegt, steht mittlerweile außer Frage. Rund 70-80% der Kosten können dadurch gegenüber manueller Rechnungsbearbeitung eingespart werden. Noch beträgt der Anteil der elektronischen Rechnungen in Deutschland unter 10%. Allerdings kann man davon ausgehen, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Vergleichsweise wurden laut einer Studie von Billentis bereits im letzten Jahr in Brasilien, Chile und Mexiko sowie in den skandinavischen Ländern mehr als 40% der Rechnungen elektronisch versendet.

GS1 Praxistag Elektronische Rechnung

Am 12.06.2014 hat zum 15. Mal der GS1 Praxistag Elektronische Rechnung  stattgefunden. In vielen interessanten Vorträgen wurde die elektronische Rechnung einem Publikum näher gebracht, das Unternehmen verschiedener Größen und Branchen umfasste. Ein Kernthema der Vorträge und Diskussionen war der Standard ZUGFeRD, das mit der Version 1.0 am 25.6.2014 veröffentlicht wird. Das Format ZUGFeRD-Format lässt hoffen, dass sich die elektronische Rechnung in Deutschland etabliert. Wie die Veranstaltung zeigt, ist das Interesse an einem einheitlichen Format groß.

Die E-Rechnung wird zur Pflicht – jetzt zählt der richtige Umgang damit!

Mit der kommenden europaweiten Richtlinie zur elektronischen Rechnung wird diese zur Pflicht bei öffentlichen Aufträgen, was die europäischen Behörden zur Einführung neuer und einheitlicher Formate zwingt. In Deutschland setzt man dabei auf den ZUGFeRD-Standard, einem integrierten PDF-Dokument (PDF/A3), welches einen XML-Datensatz mit einem Sichtformat kombiniert und somit eine automatische Verbuchung ermöglicht. Durch die Anlehnung an den internationalen Standard UN-CEFACT ist das ZUGFeRD-Format auch international kompatibel. Weiterlesen…

EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen tritt in Kraft

Die EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung bei öffentliche Aufträgen tritt am 26. Mai nunmehr in Kraft. Ziel der Europäischen Kommission ist es, hiermit die Nutzung der elektronischen Rechnung voranzutreiben, welche bis 2020 als primäre Fakturierungsmethode etabliert sein soll.

VeR veröffentlicht die goldenen Regeln des E-Invoicing für KMU

Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurden der elektronischen Rechnungsstellung große Hürden genommen. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist damit  die Teilnahme am Austausch elektronischer Rechnungen ermöglicht worden. Der Verband elektronische Rechnung (VeR) hat nun goldene Regeln des E-Invoicing für KMU veröffentlicht, die die Grundvoraussetzungen des E-Invoicing allgemein, insbesondere aber für KMU, aufführen.