Gute Erfahrungen mit elektronischen Rechnungen in Österreich

Anlässlich der 100.000sten eingegangenen elektronischen Rechnung zieht das Österreichische Bundesministerium für Finanzen (BMF) eine erste positive Bilanz. Seit dem 1. Januar 2014 müssen alle Rechnungen über Waren oder Dienstleistungen an den Bund in elektronischer Form eingereicht werden. Mit dieser Umstellung sollen Unternehmen dazu ermutigt werden, elektronische Rechnungen auch im B2B Bereich einzusetzen und so das volle Kosteneinsparungspotential der E-Rechnungen zu realisieren. Dieses wird innerhalb Österreichs auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Der Eingang an elektronischen Rechnungen entspricht derzeit der Anzahl der zuvor eingegangenen papierbasierten Rechnungen, was für die Benutzerfreundlichkeit des Systems spricht. Bestätigt wird dies durch die sehr geringe Anzahl der aufgrund von formalen Fehlern zurückgewiesenen Rechnungen. Zusammenfassend lässt sich die Einführung der elektronischen Rechnung in der öffentlichen Verwaltung in Österreich durchaus als vollen Erfolg bezeichnen.