Sind die EZB-„Strafzinsen“ wirkungslos?

Seit dem 11. Juni 2014 müssen Banken sogenannte „Strafzinsen“ für ihre Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zahlen. Die EZB will damit den Banken Anreize geben, mehr Kredite auszugeben. Doch kann so wirklich das Problem der „Kreditklemme“ gelöst werden?

Eine Theorie ist, dass die mangelnde Kreditausgabe an der fehlenden Nachfrage liegt. Der private Sektor habe bereits genug Schulden und möchte sich nicht noch weiter verschulden – fragt daher auch keine Kredite nach. Dann hilft auch ein noch so geringes Zinsniveau nicht weiter, so die These, die auch in einem Artikel auf Spiegel Online vertreten wird.

Die Theorie ist zumindest interessant und es auf jeden Fall wert, einmal über sie nachzudenken.